Mein schlimmstes Weihnachtsgeschenk

Nun gut – ich bin nicht so der Schreiberling, aber zu dieser lustigen Idee, einer Blogparade von Schenk dich glücklich, lass ich mich nicht ungern hinreißen, auch ich will von meinem wunderhäßlichsten Weihnachtsgeschenk aller Zeiten berichten.

Dass ich damals beim Auspacken nicht in Ohnmacht fiel, war meiner fabelhaften Beherrschung zu verdanken.

Ich dachte mich tritt ein Einhorn beim Anblick des Bowle-Sets aus Steingut, das ich ab da mein Eigen nennen musste.

Guckst du! Ich entschuldige mich vorsorglich für die schlechte Bildqualität..sowas muss frau erst mal finden.

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Gevatter von den Schwiegereltern lachte über alle Backen beim Überreichen des schweren Pakets. Er fand es totschick…

Der Bowle-Kump war monströs, sodass er kein Versteck in meinen damaligen Schränken fand.

Ich wurde auch nie gefragt was ICH schön fand…es wurde immer das geschenkt was dem Anderen gefiel.

Keine Ahnung in welchem Umzugskarton das Ding heute vergraben ist – ich vermisse es überhaupt nicht.

Heute habe ich mit meinen Lieben vereinbart sich nichts zu Weihnachten zu schenken, es sei denn es handelt sich um das Geschenk eines Familientreffens.

Da sage ich nie nein!

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23 Kommentare zu “Mein schlimmstes Weihnachtsgeschenk

  1. So etwas ähnlich Hübsches hatte ich auch mal. Aber leider, leider *hust* ist es beim letzten Umzug jemandem aus den Händen gefallen und ging kaputt. Ich habe heute noch an dem Verlust zu knabbern 😨

    (Sorry für meine dreisten Lügen … ich tu’s nie wieder )

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  2. Brrrrr, du armes Ding. Fühle mit dir. Zum Ärger meiner Partnerinnen war ich schon früh an diesem Punkt sehr unsensiebel. Sch….geschenke habe ich immer sogleich zurückgewiesen. Ich habe mir damit natürlich keine zusätzlichen Freunde gemacht. Was soll’s. Die zweite Variante ist: Geschenke, weiterschenken. Schlechten Wein öffne ich meist umhegend und lasse den Schenkenden diesen austrinken.
    PS: Deine Monstergefässe müssen von einem schrecklichen Menschen sein.
    Liebe Grüsse, Bernhard

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    • 😉 Ja…der Schwieger-Gevatter verstarb 93jährig und war zeitlebens ein sehr anstrengender Mensch.
      Aber mit französischem Rotwein kannte er sich gut aus…doch, doch. Er hätte damals lieber eine Kiste Wein schenken sollen, den mochte auch ich gern trinken.
      Einen schönen Abend wünsche ich
      Ellen

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