Beerengedicht

2017-07-20-23-34-55

Die roten, schwarzen und weißen Johannisbeeren zu pflücken war damals in den Sommerferien für uns Kinder die wichtigste Aufgabe. Überhaupt: das abernten von Obst, auch die Sauerkirschen, es gab so viele, viele, viele Bäume….40 Stück an der Zahl- alles Schattenmorellen. Der Opa rannte die Vögel verscheuchend zwischen den Baumreihen auf und ab..wenn er Zeit hatte; allerdings blieben noch genug zum pflücken übrig.. Irgenwann sind die Kirschbäume krank geworden- leider!

Ach jaa.. doch bevor ich weiter schwelge:

Die Johannisbeeren..die leckersten waren für uns die Weißen. Leider gab es nur 2 Sträucher von dieser Sorte im großen Obstgarten. So kam es dann auch, dass wir die meist leergefuttert hatten bevor das Pflücken überhaupt losging.

Von den Schwarzen-am schlechtesten zu pflücken aber von intensivem Geschmack-kochte die Oma die beste Marmelade, die je in meinem Leben gegessen hab. Und wer bekam die? Genau! Der Opa!

Aber von den roten Johannisbeeren warteten 8 fette Büsche auf unserern Pflückeinsatz, es war eine mühselige Arbeit, der Eimer wollte sich nicht füllen.  Später gab es davon roten Johnanisbeersirup zum verdünnen. ich erinnere mich, dass dieser mit Wasser verdünnt ein leckeres Getränk ergab, das fast ausschließlich für uns Kinder da war – und es schmeckte erfrischend gut.

Diese oben abgebildeten vor kurzem selbstgepflückten, schmeckten mir wie ein Gedicht:

¤¤

Johannisbeeren

ein Gedicht,

Sommers süßsaure Früchtchen,

Ich liebe euren Geschmack,

Lecker!

¤¤

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20 Kommentare zu “Beerengedicht

  1. Schwarze Johannisbeeren sind mein Favorit. Davon Gelee gekocht, mhmmm

    Wir haben zusätzlich zum Rüben verziehen und Kartoffeln sammeln auch Bucheckern gesammelt. Dafür gab es dann Taschengeld. 🙂
    Ich hab noch bis vor ungefähr 10 Jahren einen 1000 qm großen Gemüse und Obstgarten gehabt. Alles immer frisch geerntet und gekocht, jedenfalls im Sommer. Ach was war das herrlich. Matjes mit neuen Kartoffeln, mal eben aus dem Garten geholt, (die Kartoffeln lol.)
    Aber ich möchte und könnte heute die Knochenarbeit wie Graben etc nicht mehr machen und in den Schattenmorellen Baum könnte ich auch nicht mehr klettern (wie du neulich 😉 ) Aber herrliche Erinnerungen hast du angestoßen 🙂
    Schlaf schön, liebe Elllen und hab einen guten neuen Tag.
    LG Brigitte

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  2. Ja , das kenne ich auch noch und im Sommer Rüben verziehen. Im Herbst Kartoffeln roden beim Bauern
    Meine Eltern hatten alle Gemüsesorten im Garten und jedes Jahr wurde ein Schwein geschlachtet. Das war ein Fest.
    Hühner , Kaninchen, Enten gab es auch.
    Ach…waren das Zeiten 🙂🙂🙂🤗🤗🤗

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  3. Das Los des Obstpflückens kenne ich auch 😕 Bei mir waren es Süßkirschen, Stachelbeeren und rote Johannisbeeren im Garten und Schlehen nach dem ersten Frost in der freien Natur.
    Aber schön war’s … 😉

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