Archiv

Duftzauber in rosé

Auf einer Wiese, die als Ackerbegrenzung dient, überraschte mich eine wahrer Duftwolke. Die unscheinbaren Wildblumen in rosa verbreiteten ein betörenden Duft….weiß ein Blumenkundiger wie sie heißen?

zwei

An dieser Wiese bin ich sozusagen auf und abgegangen, wollte mich ungern von dem Blumenparfüm trennen.

blau.rosa

Das Zusammenspiel der beiden Blümchen wirkte wunderschön, die lila Blume nennt sich wohl Büschelschön oder Bienenfreund. Tante Google informierte mich dass durch diese Pflanzen der Boden verbessert wird…sehr schön.

Büschel

IMG_3607

Ein Abschiedsfoto von meinem Liebling – vielleicht kennt sie jemand beim Namen.

😉

Kein Bett

im Kornfeld, aber ne Menge Insekten mir zu Füßen und auch sonst wo. Außer Zecken, Zecken nahmen heute Nachbars Hund, der neben mir durchs Feld tobte.

Da hatte ich wirklich Glück!

Aber für ein hautnahes Foto dieser güldenen Getreideähren, ja -dafür legte ich mich gern bäuchlings auf den Acker.Ähren

Gerade fing meine Kamera den herrlichen Sonnenschein ein, da schob sich doch im nächsten Moment eine freche Wolke vor die Abendsonne.

Resultat siehe Foto zwei….

Feld

Die Zeit scheint zu rasen, gerade gestern war doch noch Frühling, oder?

Man muss wirklich doppelt genießen, es lebe die Langsamkeit, hoch lebe die Langeweile – die habe ich zu selten.

Lichtspiel

Momentaufnahmen im Wind, heißt ich bin nicht betrunken, es ist heut ganz schön windig hier. Ich konnte die Kamera kaum ruhig halten…hüstel

😀 Ich hoffe ihr werdet nicht seekrank.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Damit man die Landschaft ohne Gezappel anschauen kann, hier ein Einzelfoto:

IMG_0031

Mein Maiweg

Vor mir, hinter mir, neben mir…..

Allee[3]Im SchattenWiese

Und noch einmal links abbiegen,

freier Himmel, freier Blick

Blick

Fotos von gestern – auf dem Weg zum Spargelstand.

Hier gibt’s 2 kg geschält für 10,-€

Freilanderdbeeren sind auch zu haben, juchhei!

Erdbeermarmelade, deine Zeit naht!

Energiepflanze

IMG_0075

Rapsfeld

In den vergangenen Wochen zeigten sich die ersten Rapsblüten auf den Feldern. Und mit etwas Wärme geht alles plötzlich ganz schnell. In leuchtendem Gelb erstrahlen die Felder und untermalen den überwältigenden Eindruck mit ihrem ganz besonderen intensiven Duft. Nicht nur die menschlichen Sinnesorgane sind empfänglich für die Reize der Rapsblüte, auch Insekten sind Freunde der Nutzpflanze. Bienen nutzen das große Angebot und sammeln fleißig Pollen. Bis zu 100 Kilogramm Honig ernten sie pro Hektar. Wir kamen an diesem Feld vorbei, ich schätze, mindestens 50 Völker dort am Feldes Rand stehend gesehen zu haben – es summte laut um uns herum. Rapshonig..herrlich! Den hole ich mir am liebsten von meinem Schwager, den Imker meines Vertrauens.

Feld2

Raps wird schon seit Jahrhunderten wegen des hohen Ölgehaltes seiner Samenkörner kultiviert.

Schon den Römern war die Rapspflanze bekannt. Ursprünglich stammt der Raps aus dem östlichen Mittelmeerraum und wurde zur Gewinnung von Speise- und vor allem Lampenöl verwendet.

In Indien gibt es für seine Verwendung Hinweise bereits um 2000 v. Chr., in Mitteleuropa wird er erst seit dem 14. Jahrhundert angebaut.

Die Rapssaat ist zunehmend auch als nachwachsender Rohstoff genutzt worden.

2007 wurden drei Viertel des in Deutschland erzeugten Rapsöls zur Erzeugung von Biokraftstoffen oder zur Verwertung in der Industrie verwendet.

Quelle : Wikipedia

Wie ich eben las, ist Rapsöl wieder das beliebteste Speiseöl der Deutschen – hätte ich nicht gedacht. Kaltgepresst steht es auch in meiner Küche -neben Olivenöl. Zwinkerndes Smiley

 

Mein Rennwagen

Erstzulassung 1956

KI_Fotor

Vor einigen Tagen in meinem Beitrag “ Verhandlungssache” ging es auch um alte Kinderwagen; ich habe dann mal in meinen alten Bildern gestöbert und dieses nette Foto von meinem Lieblingsopa und mir gefunden.

Wir unterhalten uns, wie man sieht, angeregt im Säuglingsjargon, dabei funkeln die schnieken Radkappen meines gut gefederten, sportlichen Gefährts im Sonnenschein.

Ich erinnere mich, dass mein liebster Opa maßgeblich dazu beitrug, mir Rotwein schmackhaft zu machen. Im zarten Kindesaltern gab es ab und an Sonntags zum Mittagessen ein Schnapsgläschen verdünnten Rotweins. Opa hatte seinen Spaß, weil mein Bruder und ich unseren Spaß hatten, und wir so taten als wären wir beschwipst, deshalb alberten wir übermütig rum. 😆

Meine Familie lebte damals mit unseren Großeltern unter einem Dach – eine wunderbar intakte Gemeinschaft!

Es gab Gemüse und Obst aus eigenem Anbau. Außerdem Fleisch von eigenem Vieh, jedes Jahr wurde ein Schwein geschlachtet. Die unmittelbaren Nachbarn bekamen dann ein kleines Fleischgeschenk von uns, das war damals in unserem Dorf üblich. Knappwurst und Brühe..daran erinnere ich mich.

Wir Kinder trugen nur selbstgenähte Kleidung aus alten Stoffen – es wurde wiederverwertet, was wiederverwertbar war. Mutter konnte aus allem für jeden etwas passendes nähen -auch wenn es einem (mir) nicht immer gefiel.

Gute Sache!

Ich bin mir sicher, dass durch die damalige unbelastet frische Ernährung der Grundstock für meine heutige gute Gesundheit gelegt wurde. Allergien blieben mir durch die Haustiere, die immer mit uns lebten, erspart.

Ooops…jetzt bin ich ja richtig abgeschweift, ins schwärmen und plappern gekommen!

😉 😆 😎

Soviel zu alten Kinderwagen- diese gibt’s heutzutage nur noch als Deko auf dem Trödelmarkt.