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Beerengedicht

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Die roten, schwarzen und weißen Johannisbeeren zu pflücken war damals in den Sommerferien für uns Kinder die wichtigste Aufgabe. Überhaupt: das abernten von Obst, auch die Sauerkirschen, es gab so viele, viele, viele Bäume….40 Stück an der Zahl- alles Schattenmorellen. Der Opa rannte die Vögel verscheuchend zwischen den Baumreihen auf und ab..wenn er Zeit hatte; allerdings blieben noch genug zum pflücken übrig.. Irgenwann sind die Kirschbäume krank geworden- leider!

Ach jaa.. doch bevor ich weiter schwelge:

Die Johannisbeeren..die leckersten waren für uns die Weißen. Leider gab es nur 2 Sträucher von dieser Sorte im großen Obstgarten. So kam es dann auch, dass wir die meist leergefuttert hatten bevor das Pflücken überhaupt losging.

Von den Schwarzen-am schlechtesten zu pflücken aber von intensivem Geschmack-kochte die Oma die beste Marmelade, die je in meinem Leben gegessen hab. Und wer bekam die? Genau! Der Opa!

Aber von den roten Johannisbeeren warteten 8 fette Büsche auf unserern Pflückeinsatz, es war eine mühselige Arbeit, der Eimer wollte sich nicht füllen.  Später gab es davon roten Johnanisbeersirup zum verdünnen. ich erinnere mich, dass dieser mit Wasser verdünnt ein leckeres Getränk ergab, das fast ausschließlich für uns Kinder da war – und es schmeckte erfrischend gut.

Diese oben abgebildeten vor kurzem selbstgepflückten, schmeckten mir wie ein Gedicht:

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Johannisbeeren

ein Gedicht,

Sommers süßsaure Früchtchen,

Ich liebe euren Geschmack,

Lecker!

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Streifzug

mit Sonnenhut durchs CellerLand

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Beim Anblick dieser beiden Fotos kann man die Wärme fast spüren.

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Baumsprößling oder eher Zaunsprößling

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Endlich die Aller erreicht, wenn heute kein Badetag ist wann dann?

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Ich wünsche euch eine schöne Erfrischung, vielleicht erst ein Eis und danach ein Sprung ins kühle Nass – kann ich sehr empfehlen.

Gewandert

Am Samstag war der perfekte Tag um unsere neuen Wanderschuhe auf die Probe zu stellen. Und das mit dem Besuch einer Selbstpflückanlage für Beerenfrüchte zu verbinden war DER optimale Einfall.

Mit dem Auto sind das bis zum Ziel lässige 20 Minuten Fahrt, per Pedes 2,45 Std (ohne Umweg!)

Und wir: hin und zurück 1 Tagestour von 8 Std bzw. gelaufen 26 km Wanderdschungelweg.

Aber erst einmal der Hinweg. Wir wappneten uns sicherheitshalber mit einem….

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Gut so- der war tatsächlich unverzichtbar, denn unser vorher festgelegter Wanderweg präsentierte sich höchst zugewachsen- Farn in Meterhöhe umgab uns fast die ganze Zeit. Ich dachte wir wären im Land der Dinosaurier und ein T-Rex läuft uns noch irgendwann über den Weg….oder so.

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Damit man die gewaltige Höhe sieht, hier bin ich mal mittendrin:

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Und was handelte ich mir bei diesem mutigen Einsatz ein? Naaaah? Genau! Zecken! Eine sofort gefunden, die andere hat bei mir übernachtet – da weiß ich was besseres als so ein Plagegeist im Bett.

Eine Zecke befindet sich momentan in einem durchsichtigen Plastikkäfigbehälter – deshalb fehlt die Schärfe im Bild, aber ich denke das reicht zum Bekanntmachen: Hallo Zecke! Wink mal kurz meinen Besuchern freundlich  zu…(sorry, will sie nicht)

Sicht

 

Aber nun weiter im Text: beim nächsten Stopp wählten wir dann diesen Hochsitz, zum ersten um eventuelle Dinos zu beobachten oder Wildschweine und zweitens weil sich keine geeignetere Sitzgelegenheit für ein Picknick anbot.

Hochsitz

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Die Aussicht von oben wirkte sehr entspannend: 6 grüne Kilometer schnurgeradeaus..herrlich!

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Wir freuten uns, aßen ein Brot und der Wald….

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Nein, der Wald lachte nicht. Es handelt sich hier um die nächste Etappe, wir überquerten das Flüsschen die Lachte. Ab da umkreiste uns ein Schwarm anhänglicher Bremsen.

Das Wort “Spassbremse” fand wohl so seinen Ursprung und auch die Bedeutung von “Fressbremse” sehe ich seitdem in einem ganz anderen Licht. Das Blöde war: die Viecher bekamen nach einer Weile unermüdlichen Einsatzes im Bepiekseln eine Mückenarmada als blutrünstige Ablösung.

Pech für uns: vergessen vor der Wanderung mit Insektenschutzmittel einzucremen und nix an Bord.

Ja..lacht ruhig!

Soviel zum Hinweg, den Weg zurück gibts demnächst als Kurzfassung.

 

P.S. Muss erst mal die Mückenstiche behandeln.

Baum im Sauerampferbett

Sauer macht lustig!

Baum an Sauerampferbett

So rot ist der Sauerampfer sonst nie – ich erzählte ihm zuvor einen Witz.

Neugierig ob das bei dir auch klappt?

Hier ist er:

Ich hab den Zipfel in der Hand,
da wird er prall- wie interessant!
Ich streichle ihn mit sanfter Kraft,
da spritzt er schon, der weiße Saft.
Nun schwebe ich auf rosa Wolken,
…das erste mal `ne Kuh gemolken!

😃😄😊😇😉

Habt einen guten Wochenstart ihr Lieben!

Juliwetterbühne

Guten Sonntag, ihr Lieben!

Der Juli zeigt sich hierzulande gar nicht sommerlich – er zeigt uns seine kühlnass tropfende Schulter.

WetterBühne

Das kann mich nicht abhalten die Spuren von reichlich Nass für ein paar Fotos einzufangen: Think pink!

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Ein Logenplatz direkt am Fluss lädt mich zum Verweilen ein – gibts gleich die nächste Dusche? Ziehen die mächtigen Wolken vorbei?  Ich wage es!

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Nanu… der Beleuchter trägt die Lampe herbei. Ist das ein Zeichen für Gewitter oder kommt gleich das Essen?

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Hmmm..gibts nun doch keine Regenwettershow? Da vertreibe ich mir die Zeit mit den andern schönen Blümelein, die reckeln sich im Sonnenschein ..noch!

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Links von meinem Logenplatz zieht sich die Aller entlang ….und rechts auch, tatsächlich!

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Der Wind bläst die Wolkenwand woanders hin…suuuuper, ein Regenschauer weniger und ich bin trocken geblieben. Wie schön – dann gehts im Sonnenschein weiter.

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Wenn der Juli fängt zu tröpfeln an, so wird man lange Regen hab’n…..sagt eine
Bauernregel.
Wollen wir es nicht hoffen.
Schauen wir Morgen weiter!

Bis dahin..habt einen schönen Restsonntag!

Bei drei auf den Baum

Es gibt Bäume, die sind wie gemacht für “Senioras” wie mich.

Als würden sie mir förmlich mit ihren tiefhängenden Ästen einladend zuwinken:

“Los-zier dich nicht, schwing deine Hufen und klettere ein wenig in mich hinein!

Runter kommst du immer!”

???

Hat da wer geflüstert?

So ein schöner tiefer Einstieg, wie der am Fahrrad für gehbehinderte Omis!

PlatzundBaum

Ich schwankte ein wenig hin und her, aber das Teufelchen auf meiner linken Schulter siegte und schubste mich zum Stamm hin.

“Nicht!!” schimpfte der gute Geist von meiner rechten Schulter, zu leise und zu spät,“siehst du denn die Millionen Ameisen nicht, wie sie am Baum entlang krabbeln? Lass es ja bleiben!”

Das Teufelchen war um Welten lauter!

Schwungvoll -unter dem Beifall meiner Tochter Julchen- krabbelte ich auf die bequeme Birke. Leider kam ich nicht weit, die Ameisen bevölkerten sofort meine Arme, sie piesackten mich wo sie konnten – Igitt!!!  Die wollten ihre Ruhe und die böse Riesin schnellstens loswerden.

>Klick<

Ameisen

Man möge mir die unsportliche Haltung verzeihen. Ein letzter Blick – und dann wieselflink runter vom Baum! >Klick<

Kletterpartie

Was für ein Spaß! Was soll ich sagen? Auf der Bank steht:

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Wenn ich mich hier umschaue, kann es auch gern mein Lieblingsplatz werden. Ich merk mir die Gegend!

Land

So ihr Lieben, bis zur nächsten Klettertour, dann gehts auf den Watzmann.

😀

Ich wünsche euch einen gutgelaunten Dienstag!

Ein Kölsch bitte! 🍻

Guten Montag ihr Lieben!

Neeeein- kein Bier zum Frühstück, da trinke ich immer Milchkaffee. Aber eine kleine Kostprobe meines Kurzurlaubs gibts hier. Genau…ich war in Köln. Köln ablaufen und angucken, schmecken und riechen.

Von oben, unten, hinten, vorne, überall – zusammengefasst: es war anstrengend aber seeehr interessant.

Die ca. 500 Stufen bis zur Plattform des Südturms vom Kölner Dom haben einen hübschen Muskelkater hinterlassen, der Kater krallte sich (heute noch spürbar!!) an meinen Beinen fest. Miez, Miez!

Und hier eine Shortykurzform meiner Eindrücke:

1. die Kölner sind ein sehr hilfsbereites und freundliches Völkchen.

2. Kölsch schmeckt….nur mir nicht.

3. von Kölner Kunst sahen wir auch sehr viel, bei manchem dachte ich zuerst: Ist das Kunst oder kann das vielleicht doch weg? Wenn ich an die gefühlten Billiarden Schlösser an der Hohenzollernbrücke denke…

4. Mein Schuhwerk hätte ich gern gegen die 7-Meilen-Stiefel eingetauscht. Habe viel zu wenig gesehen!

5. Slalom mittels Fahrrad beherrschen die Kölner perfekt. Rasant aber galant umschifften sie gekonnt die Fußgänger, wo immer diese auf den kombinierten Rad-/Fußwegen im Weg waren spazierten. Das könnte ich nimmer unfallfrei…Hut ab! Aber in diesem Fall lieber Fahrradhelm auf!

In loser Folge zeige ich euch nun einige Bilder; hier den grün eingerahmten Kölner Dom vom Rheinpark aus gesehen. Wir hatten viel Glück mit dem Wetter – es war zwar windig wie an der Nordsee, aber ich will nicht meckern.

Ein Teil der südlichen Seite des Doms, die mir am besten gefiel.

Und jetzt befinde ich mich dem Himmel so nah und genau in Höhe der Aussichtsplattform (97 m und ein paar Zerquetschte), für mich schwindelerregend hoch. Ich sage nur: Spitze! Zwinkerndes Smiley

Mit zitternden Knien unten angekommen wird ein wohlverdientes Päuschen eingelegt. Auf der Collage gibt’s den Rheingartenbrunnen von Eduardo Paolozzi zu sehen, der am Weltjugendtagweg neben der Hohenzollernbrücke auf dem Hang hinter der Kölner Philharmonie liegt. Ich meine nicht dass Eduardo dort liegt, ich meine den Brunnen..der liegt oder steht oder besser gesagt: plätschert dort vor sich hin. Da habe ich mich..wie ihr seht..auf ein trockenes Plätzchen gesetzt.

IMG_0014BrunnenCollage

Neben meiner Tochter Julchen begleitete mich immer wieder der Duft von Linden am Rhein entlang – wunderschöne Bäume stehen dort, gepflegte Grünanlagen, da kommt der Besucher ins Schwärmen. Aber davon später mehr, Fotos müssen erst einmal gesichtet werden.

Ich hoffe das Anschauen hat ein wenig Spaß gemacht.

Habt einen guten Wochenstart ihr Lieben!