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Ein Kölsch bitte! 🍻

Guten Montag ihr Lieben!

Neeeein- kein Bier zum Frühstück, da trinke ich immer Milchkaffee. Aber eine kleine Kostprobe meines Kurzurlaubs gibts hier. Genau…ich war in Köln. Köln ablaufen und angucken, schmecken und riechen.

Von oben, unten, hinten, vorne, überall – zusammengefasst: es war anstrengend aber seeehr interessant.

Die ca. 500 Stufen bis zur Plattform des Südturms vom Kölner Dom haben einen hübschen Muskelkater hinterlassen, der Kater krallte sich (heute noch spürbar!!) an meinen Beinen fest. Miez, Miez!

Und hier eine Shortykurzform meiner Eindrücke:

1. die Kölner sind ein sehr hilfsbereites und freundliches Völkchen.

2. Kölsch schmeckt….nur mir nicht.

3. von Kölner Kunst sahen wir auch sehr viel, bei manchem dachte ich zuerst: Ist das Kunst oder kann das vielleicht doch weg? Wenn ich an die gefühlten Billiarden Schlösser an der Hohenzollernbrücke denke…

4. Mein Schuhwerk hätte ich gern gegen die 7-Meilen-Stiefel eingetauscht. Habe viel zu wenig gesehen!

5. Slalom mittels Fahrrad beherrschen die Kölner perfekt. Rasant aber galant umschifften sie gekonnt die Fußgänger, wo immer diese auf den kombinierten Rad-/Fußwegen im Weg waren spazierten. Das könnte ich nimmer unfallfrei…Hut ab! Aber in diesem Fall lieber Fahrradhelm auf!

In loser Folge zeige ich euch nun einige Bilder; hier den grün eingerahmten Kölner Dom vom Rheinpark aus gesehen. Wir hatten viel Glück mit dem Wetter – es war zwar windig wie an der Nordsee, aber ich will nicht meckern.

Ein Teil der südlichen Seite des Doms, die mir am besten gefiel.

Und jetzt befinde ich mich dem Himmel so nah und genau in Höhe der Aussichtsplattform (97 m und ein paar Zerquetschte), für mich schwindelerregend hoch. Ich sage nur: Spitze! Zwinkerndes Smiley

Mit zitternden Knien unten angekommen wird ein wohlverdientes Päuschen eingelegt. Auf der Collage gibt’s den Rheingartenbrunnen von Eduardo Paolozzi zu sehen, der am Weltjugendtagweg neben der Hohenzollernbrücke auf dem Hang hinter der Kölner Philharmonie liegt. Ich meine nicht dass Eduardo dort liegt, ich meine den Brunnen..der liegt oder steht oder besser gesagt: plätschert dort vor sich hin. Da habe ich mich..wie ihr seht..auf ein trockenes Plätzchen gesetzt.

IMG_0014BrunnenCollage

Neben meiner Tochter Julchen begleitete mich immer wieder der Duft von Linden am Rhein entlang – wunderschöne Bäume stehen dort, gepflegte Grünanlagen, da kommt der Besucher ins Schwärmen. Aber davon später mehr, Fotos müssen erst einmal gesichtet werden.

Ich hoffe das Anschauen hat ein wenig Spaß gemacht.

Habt einen guten Wochenstart ihr Lieben!

Hohl und bewohnt

Auf unserem gestrigen Ausflug sahen wir diesen hohlen Baum -2.Foto- dicht am Flüsschen. Etwas abseits des Radweges.

Fuhse

Coll.Baum

 

Spinnennetz

Im Baum fand sich – wie man es ja leider häufig sieht – Unrat. Ich hoffe, die Spinne ist sehr groß, meinetwegen auch giftig und schreckt mit ihrem Netz die Besucher von weiteren “Tätigkeiten” ab.

Vor allem vom dahinein hocken….. Punkt.

Sorry – mein Smarty kam mit den Lichtverhältnissen nicht zurecht…aber ich wollte auf dieses letzte Foto nicht verzichten.

Habt einen schönen Samstagabend und benehmt euch anständig …hüstel, zwinker, zwinker.

Lichtspiel

Momentaufnahmen im Wind, heißt ich bin nicht betrunken, es ist heut ganz schön windig hier. Ich konnte die Kamera kaum ruhig halten…hüstel

😀 Ich hoffe ihr werdet nicht seekrank.

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Damit man die Landschaft ohne Gezappel anschauen kann, hier ein Einzelfoto:

IMG_0031

Kletterbaum

Eiche

Ich weiß nicht wie alt diese Eiche sein könnte, sie ist und bleibt aber der Kletterbaum aus meiner Kindheit.

Hier turnten wir unbeschwert und frei herum, meine Freundin Katinka, mein Bruder und ich.

Der Baum steht im Garten meiner immernoch besten Freundin, mit der ich schon gemeinsam im Sandkasten hockte und mit Matsch spielte.

Ein wahrer Zauberspielbaum war diese Eiche für uns: In unserer Fantasie bestanden wir die Abenteuer des Peter Pan, waren Piraten oder einfach kleine übermütige Kobolde. Wippten und schaukelten dabei kräftig in den Zweigen- wie kleine Affen. Erstaunlicherweise passierte uns nie etwas, was waren wir damals gelenkig!

Hier oben im Baum verschwanden wir buchstäblich im Blätterwerk, fühlten wir uns unsichtbar für den Rest der Welt – er war ein lauschiges, rauschendes Versteck.

Unbezahlbar herrlich!

Die Zeit verging und später dann, als uns das Rauchen interessierte, klaute ich meinem Vater eine seiner Meerschaumpfeifen. Er warf die alten Dinger nie weg, legte sie in einer alte Truhe ab (warum auch immer) Also schnappte ich mir unbemerkt ein ausgedientes Pfeiffchen und wir beide, Katinka und ich, sammelten alte trockene Eichenblätter, zerkleinerten sie, stopften anschließend die Pfeife damit und rauchten dieses ekelige, widerliche Zeug.

Unsere Raucherutensilien versteckten wir unter den damals tief hängenden und Boden berührenden Zweigen des Baumes -unterm Eichenlaub in einer Blechdose. Kostbare Streichhölzer lagen auch dabei…und später noch die stibitzten Zigaretten von Katinkas Mutter.

Dieser Baum war immer ein Treffpunkt für uns. Es war eine unbeschwerte fröhliche Zeit.

Ich besuche die Eiche öfter. Ein warmes, zufriedenes Glücksgefühl durchströmt mich dann bei ihrem Anblick- das kann mir keiner nehmen-wunderschön.

Die damalige warme, wohlige Atmosphäre spüre ich tief in mir. Das angenehme weiche Sonnenlicht, den typischen intensiven Geruch der Jahreszeit, Bilder- als wäre es gestern.

Ich bin sehr dankbar für diese erlebte Zeit.

Vielleicht versuche ich demnächst wieder einmal auf diesen schönen Baum zu klettern

– mit oder ohne Hilfe.

Oder ich setze mich einfach auf die Schaukel, die dort immer noch an der gleichen Stelle hängt wie früher.

Ja – das gefällt mir besser.

Hin und her schaukeln, dabei das kribbelnde Gefühl in der Magengegend spüren, das so schön ist, als wäre man verliebt….