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Quittenblüten

Die unscheinbaren Quittenblüten entdeckte ich erst als ich unmittelbar vor dem Baum stand. Jetzt hoffe ich, dass im Herbst wenigstens einige Früchte zu ernten sind. Letztes Jahr gab es keine einzige Quitte.

Blüte

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Die Früchte sind von Natur aus sauer, hart und holzig und können daher nicht roh gegessen werden.  Junge Früchte sind von einem dichten, öligen Flaum bedeckt. Dieser Flaum enthält Bitterstoffe und muss vor der Verarbeitung gründlich, am besten mit einem groben Tuch, entfernt werden. Anschließend werden die Quitten-die wirklich fast steinhart sind- geschält und entkernt, klein geschnitten und gekocht bzw. gedünstet. So manches Mal hätte ich gern als Verarbeitungswerkzeug einen Hammer oder eine Axt dafür genommen.
Damit die Quitten nicht braun werden, beträufele ich sie vor der Weiterverarbeitung einfach mit etwas Zitronensaft. Durch den hohen Pektingehalt eignen sind Quitten hervorragend zum Kochen von Marmeladen, Gelees und Säften. Für die Marmelade mische ich gern Äpfel dazu, entweder nur den Saft oder stückig.

Kein Mai ohne Glöckchen

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Endlich bimmeln sie auch in Mutters Garten – ich knipste ihr üppiges Grün schon vor einiger Zeit, voller Erwartung ein kleines Blümchen zu sehen – aber sie ließen sich Zeit. Jetzt sind sie aufgetaucht- buchstäblich- zwischen den wundervollen Blättern. Wieder einmal: ein wahnsinnig toller Duft.

Der Mai ist mein Monat, genauso wie der Juni, Juli, August usw.