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Gesündigt

So what! Die Steine sind gefallen, einer nach dem anderen….

Sünde

Eigentlich ist Domino ein Legespiel. In diesem meinem Fall allerdings eine Schlemmerstudie.

Reihe um Reihe wurde gekostet und als optimaler Reifegrad empfunden.

Honig, Marzipan und Fruchtgelee ummantelt von Zartbitterkuvertüre – eine tadellose Kombination.

Fazit: Ich muss die Bremse ziehen – die Fressbremse.

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Waffelday

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Das beste an Regentagen wie diesen sind die ganz geheimen Waffelrezepte,

in geliebter Herzform, locker und luftig gerührt und zart knusprig gebacken.

Ein Hauch von pudrigem Zuckerschnee als Krönung und dann ganz pur, ohne Schnick und Schnack

G E N I E S S E N…….mmmmmmh ❤

Heute, bei diesem Sauwetter, habe ich gerne einen an der Waffel…oder zwei oder drei.

❤ ❤ ❤ ❤ ❤

Einen gemütlichen Samstagabend wünsche ich Euch.

Beerengedicht

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Die roten, schwarzen und weißen Johannisbeeren zu pflücken war damals in den Sommerferien für uns Kinder die wichtigste Aufgabe. Überhaupt: das abernten von Obst, auch die Sauerkirschen, es gab so viele, viele, viele Bäume….40 Stück an der Zahl- alles Schattenmorellen. Der Opa rannte die Vögel verscheuchend zwischen den Baumreihen auf und ab..wenn er Zeit hatte; allerdings blieben noch genug zum pflücken übrig.. Irgenwann sind die Kirschbäume krank geworden- leider!

Ach jaa.. doch bevor ich weiter schwelge:

Die Johannisbeeren..die leckersten waren für uns die Weißen. Leider gab es nur 2 Sträucher von dieser Sorte im großen Obstgarten. So kam es dann auch, dass wir die meist leergefuttert hatten bevor das Pflücken überhaupt losging.

Von den Schwarzen-am schlechtesten zu pflücken aber von intensivem Geschmack-kochte die Oma die beste Marmelade, die je in meinem Leben gegessen hab. Und wer bekam die? Genau! Der Opa!

Aber von den roten Johannisbeeren warteten 8 fette Büsche auf unserern Pflückeinsatz, es war eine mühselige Arbeit, der Eimer wollte sich nicht füllen.  Später gab es davon roten Johnanisbeersirup zum verdünnen. ich erinnere mich, dass dieser mit Wasser verdünnt ein leckeres Getränk ergab, das fast ausschließlich für uns Kinder da war – und es schmeckte erfrischend gut.

Diese oben abgebildeten vor kurzem selbstgepflückten, schmeckten mir wie ein Gedicht:

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Johannisbeeren

ein Gedicht,

Sommers süßsaure Früchtchen,

Ich liebe euren Geschmack,

Lecker!

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Schmackhaftes aus dem Blumenpott

Seit geraumer Zeit räkelt sich ein kleines Büschchen mit Andenbeeren (Physalis) auf unserem Balkon.

Ihre winzigen Blüten-fast schon lächerlich klein-entwickeln sich zu kleinen lampionartigen Ballons in grün, die im reifen Zustand gelb werden und dann vertrocknen.

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Die Größe ihrer “Verpackung” täuscht – sie sind kleiner als die vom Markt. Gestern naschten wir einige weil sie vom Busch abgefallen waren. Was soll ich sagen: sie sind tatsächlich schon süß. Lecker im Geschmack, aber nur groß wie Murmeln oder Perlen. Mehr als 1 cm Durchmesser haben sie nicht.

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Die Physalis ist eine starkwüchsige, einjährige Pflanze –besonders hoch ist sie nicht geworden eher breit.

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Satt werden kann man vom Ertrag dieser einen Pflanze nicht – aber allein ihre Entwicklung zu beobachten macht Freude.

Süßes aus Köln

Guten Morgen ihr Lieben!

Was gibt es schöneres als sich sein Leben zu versüßen? Jaaa, das kann man auf vielerlei Art und Weise tun. Zum Beispiel am gernsten durch Liebe, die beginnt ja bekanntlich erst einmal im Magen.

Wer kann das außerdem lieblich süßer als Schokolade? 😉

Genau deshalb stelle ich euch heute das Schokoladenmuseum in Köln vor.

Hier ist es schon – auf dem ersten Foto vom Rhein aus gesehen…voila:

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Erwachsene zahlen 11,50 Euronen Eintritt, nicht schlecht, gell? Und die Highlights sind für mich das Produktionsband und der Schokoladenbrunnen, indem immer 200 kg Vollmilchschoki schwimmen..man bekommt auch eine Kostprobe gereicht. Dort stehen nicht nur die Kinder Schlange….

Natürlich wird dem Besucher sämtliche Info über die Kakaobohne, Anbau, Geschichte etc. mitgeliefert.

Hier ein reich bestücktes Regal mit allerlei Pralinenkästen und der Symbolfigur einer uns allen bekannten Schokosorte. Mist..vergessen deren Namen unkenntlich zu machen.

Im Anschluss an den Rundgang stärkten wir uns im dortigen Café mit einem schwer kalorienlastigen Stück Schokoladentorte…natürlich!

Danach stand dringend ein Spaziergang zum Hotel auf dem Fitnessplan. In 45 Minuten bzw. 4 Kilometern wollten wir die überflüssigen Kalorien flotten Schrittes abbauen.

Allerdings entschieden wir uns an der Straßenbahnhaltestelle spontan um; weil die Bahn doch auch gerade eintraf fuhren wir wenigstens die restlichen 3 Kilometer mit. Man gönnt sich ja sonst nichts!

Ein schönes Wochenende wünsche ich euch, vielleicht mit einem Schokoladeneis, das euch allerliebst angeboten wird. ❤

Energiepflanze

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Rapsfeld

In den vergangenen Wochen zeigten sich die ersten Rapsblüten auf den Feldern. Und mit etwas Wärme geht alles plötzlich ganz schnell. In leuchtendem Gelb erstrahlen die Felder und untermalen den überwältigenden Eindruck mit ihrem ganz besonderen intensiven Duft. Nicht nur die menschlichen Sinnesorgane sind empfänglich für die Reize der Rapsblüte, auch Insekten sind Freunde der Nutzpflanze. Bienen nutzen das große Angebot und sammeln fleißig Pollen. Bis zu 100 Kilogramm Honig ernten sie pro Hektar. Wir kamen an diesem Feld vorbei, ich schätze, mindestens 50 Völker dort am Feldes Rand stehend gesehen zu haben – es summte laut um uns herum. Rapshonig..herrlich! Den hole ich mir am liebsten von meinem Schwager, den Imker meines Vertrauens.

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Raps wird schon seit Jahrhunderten wegen des hohen Ölgehaltes seiner Samenkörner kultiviert.

Schon den Römern war die Rapspflanze bekannt. Ursprünglich stammt der Raps aus dem östlichen Mittelmeerraum und wurde zur Gewinnung von Speise- und vor allem Lampenöl verwendet.

In Indien gibt es für seine Verwendung Hinweise bereits um 2000 v. Chr., in Mitteleuropa wird er erst seit dem 14. Jahrhundert angebaut.

Die Rapssaat ist zunehmend auch als nachwachsender Rohstoff genutzt worden.

2007 wurden drei Viertel des in Deutschland erzeugten Rapsöls zur Erzeugung von Biokraftstoffen oder zur Verwertung in der Industrie verwendet.

Quelle : Wikipedia

Wie ich eben las, ist Rapsöl wieder das beliebteste Speiseöl der Deutschen – hätte ich nicht gedacht. Kaltgepresst steht es auch in meiner Küche -neben Olivenöl. Zwinkerndes Smiley