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Ssssssieben

Heute gibts hier Wespennester, ein hauchzartes Weihnachtsgebäck, das sich bei übermäßigem Genuss goldig um die Hüften schmiegt. Erst dann sticht es.

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Und hier das Rezept dazu:

3 Eiweiß

180 g Zucker

1 Päck. Vanillezucker

60 g Schokotröpfchen oder geraspelte Schokolade

200 g gestiftelte Mandeln

Los geht’s:

Die 3 Eiweiß zu steifem Schnee schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen und anschließend in eine größere Schüssel umfüllen.

Alle restlichen Zutaten zufügen und vorsichtig unter das Eiweiß heben.

Mit einem Teelöffel kleine Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen.

Je nach Größe erhält man 25- 30 Nester.

Bei 100 – 150 Grad Heißluft ca. 35 Minuten mehr trocknen als backen.

Achtung: Wespennester erkalten lassen und vorsichtig vom Blech lösen – sie brechen schnell auseinander.

Keks

Mmmmh! ❤

Meine Lieben warten jedes Jahr auf diese Leckerei. Und sie haben doch wirklich große Ähnlichkeit mit Wespennestern, oder?

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Gesündigt

So what! Die Steine sind gefallen, einer nach dem anderen….

Sünde

Eigentlich ist Domino ein Legespiel. In diesem meinem Fall allerdings eine Schlemmerstudie.

Reihe um Reihe wurde gekostet und als optimaler Reifegrad empfunden.

Honig, Marzipan und Fruchtgelee ummantelt von Zartbitterkuvertüre – eine tadellose Kombination.

Fazit: Ich muss die Bremse ziehen – die Fressbremse.

Waffelday

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Das beste an Regentagen wie diesen sind die ganz geheimen Waffelrezepte,

in geliebter Herzform, locker und luftig gerührt und zart knusprig gebacken.

Ein Hauch von pudrigem Zuckerschnee als Krönung und dann ganz pur, ohne Schnick und Schnack

G E N I E S S E N…….mmmmmmh ❤

Heute, bei diesem Sauwetter, habe ich gerne einen an der Waffel…oder zwei oder drei.

❤ ❤ ❤ ❤ ❤

Einen gemütlichen Samstagabend wünsche ich Euch.

Beerengedicht

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Die roten, schwarzen und weißen Johannisbeeren zu pflücken war damals in den Sommerferien für uns Kinder die wichtigste Aufgabe. Überhaupt: das abernten von Obst, auch die Sauerkirschen, es gab so viele, viele, viele Bäume….40 Stück an der Zahl- alles Schattenmorellen. Der Opa rannte die Vögel verscheuchend zwischen den Baumreihen auf und ab..wenn er Zeit hatte; allerdings blieben noch genug zum pflücken übrig.. Irgenwann sind die Kirschbäume krank geworden- leider!

Ach jaa.. doch bevor ich weiter schwelge:

Die Johannisbeeren..die leckersten waren für uns die Weißen. Leider gab es nur 2 Sträucher von dieser Sorte im großen Obstgarten. So kam es dann auch, dass wir die meist leergefuttert hatten bevor das Pflücken überhaupt losging.

Von den Schwarzen-am schlechtesten zu pflücken aber von intensivem Geschmack-kochte die Oma die beste Marmelade, die je in meinem Leben gegessen hab. Und wer bekam die? Genau! Der Opa!

Aber von den roten Johannisbeeren warteten 8 fette Büsche auf unserern Pflückeinsatz, es war eine mühselige Arbeit, der Eimer wollte sich nicht füllen.  Später gab es davon roten Johnanisbeersirup zum verdünnen. ich erinnere mich, dass dieser mit Wasser verdünnt ein leckeres Getränk ergab, das fast ausschließlich für uns Kinder da war – und es schmeckte erfrischend gut.

Diese oben abgebildeten vor kurzem selbstgepflückten, schmeckten mir wie ein Gedicht:

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Johannisbeeren

ein Gedicht,

Sommers süßsaure Früchtchen,

Ich liebe euren Geschmack,

Lecker!

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Schmackhaftes aus dem Blumenpott

Seit geraumer Zeit räkelt sich ein kleines Büschchen mit Andenbeeren (Physalis) auf unserem Balkon.

Ihre winzigen Blüten-fast schon lächerlich klein-entwickeln sich zu kleinen lampionartigen Ballons in grün, die im reifen Zustand gelb werden und dann vertrocknen.

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Die Größe ihrer “Verpackung” täuscht – sie sind kleiner als die vom Markt. Gestern naschten wir einige weil sie vom Busch abgefallen waren. Was soll ich sagen: sie sind tatsächlich schon süß. Lecker im Geschmack, aber nur groß wie Murmeln oder Perlen. Mehr als 1 cm Durchmesser haben sie nicht.

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Die Physalis ist eine starkwüchsige, einjährige Pflanze –besonders hoch ist sie nicht geworden eher breit.

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Satt werden kann man vom Ertrag dieser einen Pflanze nicht – aber allein ihre Entwicklung zu beobachten macht Freude.