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Ein kurzes Jahr

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Wasserwege

Viel zu viel Wasser hat sich zum wiederholten Male um Celle versammelt und will nicht abfließen. Gestern wurde ich von einer tiefen Wasserpfütze ..hüstel.. auf meinem Weg gestoppt. Da hieß es: entweder du gehst barfuß oder läufst zurück deine Gummistiefel anziehen. Nee danke, entschied ich und drehte ab.

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Von anderer Seite, auf einer kleinen Brücke stehend, bekam ich dann diesen Gesamteindruck präsentiert: das Wasser auf der rechten Seite ist zu normalen Zeiten ein kleines Flüsschen. Heute gibt’s hier eine Seenlandschaft.

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Es war 16 Uhr als das Grau des Tages noch grauer wurde..naja..wenigsten schleppte ich meinen Schirm als Glücksbringer mit und der Regen blieb aus. Dafür verpasste mir der raue und eisige Wind einen Satz kalter Ohren.

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Und so sieht die gegenüberliegende Seite der Brückensicht aus: noch mehr Wasser, links der oben erwähnte Fluss.

Das Foto unten zeigt nun mein nächstes Ziel, die Aller. Immer wieder hellte sich zeitweise der Himmel ein wenig auf. Dies ist eins der letzten Fotos, die ich einsammelte bevor mich meine Kamera aufforderte doch endlich den Blitz einzusetzen. Nein Danke – war meine Antwort.

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Ein schöner öder Tag, blödes Licht und mein Akku vermeldete schließlich dazu: du hast vergessen mich aufzuladen, ich verabschiede mich schon mal.

Zähneknirschend zwang ich ihn noch ein klitzekleines Abschiedsbildchen zu versuchen…klick…freu – geht doch!

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..und dann war es auch in meiner Kamera dunkel. Zeit ins lauschige Heim zurückzukehren und einen Kaffee zu trinken.

Ach was für ein Wetter!! Zurückblickend auf das Jahr würde ich sagen: November war diesmal doppelt vorhanden, oder er kommt mir so elendig lang vor.

Was dieses Wetter nach einer alten Bauernregel besagt:

Ist November nass und kalt, kommt der nächste Winter bald.

Ach!! Stimmt tatsächlich: Winteranfang wäre (wie immer) der 21. Dezember.

Hätte auch von mir sein können; oder wie war das jetzt gemeint?

Wo steckt der vermaledeite Sprücheklopfer, wenn man gern nachhaken möchte?

Nach dem Motto: Sabbelt der Bauer ohne Niveau, kriegt er (von mir) einen Tritt in den Po!

Ich wünsche uns allen trotzdem einen guten Wochenstart.

die Ellen

Im Wald

der weis(s)en Riesen – märchenhaftes am letzten grauen Novembersonntag.

Richtig hell war es heute eigentlich nicht, ein regnerisches Grau schlich durch den ganzen Tag. Aber irgendwo im Dauergrau wartet doch noch eine kleine Überraschung, die ich schnell einsammelte bevor der Abend hereinbrach.

Weiß

Drachenschlucht

Gelegen im Süden von Eisenach, wanderten wir durch die sehr schöne Drachenschlucht. (klick für mehr Info) Ihre Gesamtlänge misst 3 km und ihre engste Stelle 68 cm –ja, ich habe nachgemessen.

Um die Schlucht sicher und begehbar zu machen, mussten Wege und Stufen in den Fels gehauen werden. Über viele Meter wurde der Weg mit Holzbohlen und Stegen über den Quellbach fortgeführt. Leider zerstörten die Naturgewalten – in der Schlucht entstehende Eismassen im Winter und die bei Unwettern auftretenden Fluten – diese Wegpartien, so dass immer neue Ersatzbauten nötig sind. In der Saison 2009 wurden Gitterroste aus robustem Kunststoff eingebaut und erprobt- auf diesen Gittern sind wir sehr sicher gewandert. Und auch bei Regenwetter macht der Weg viel Spaß, besonders wenn man einen Pechvogel dabei hat, der seine Schuhe auf Wasserdichtigkeit testen will – unfreiwillig versteht sich.

Aber jetzt- hereinspaziert!

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   Hier gibt’s eine Möglichkeit umzudrehen und zur Wartburg zurück zu laufen..ein Fluchtweg sozusagen.

Aber wir gingen weiter…vorbei an kleinen Wasserfällen

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Wenn uns Wanderer entgegenkamen, musste man schon die Bäuche einziehen..die Breite war echt knapp.

Wir versteckten uns aus Spaß in kleine Felsbuchten, streckten nur unser Köpfe hervor um ein witziges Foto fürs Album zu machen. Dieser unser Familyday (6 Personen) war gut geplant und ich kann euch wärmstens empfehlen diese schöne Ecke in Thüringen zu besuchen. Und auch die berühmte leckere Bratwurst zu kosten, die gibt’s obendrein als Schmankerl.

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Sogar einen blauen Bilderrahmen konnte der Knipswütige als Hilfestellung für seine Fotos mit einbeziehen.

Es war ein grauer Tag, mit null Sonne aber ohne Regen – deshalb sind die Fotos farblich nicht der Hammer.

Sorry – Petrus hatte eben anderes zutun als meine Stoßgebete zu erhören Zwinkerndes Smiley

Es spukt wohl

…wenn die Kaffeemaschine nicht mehr spuckt.

spuk

Es begann vor einigen Jahren als ich die erste ihrer Art bediente.

Mir den Worten: “Ich setz uns mal nen schönen Kaffee auf ,” eilte ich auch schon zum Kaffeemaschinchen der Familie.

Inspizierte aus Gewohnheit die Sauberkeit des Innenbereichs der Thermoskanne, nahm dann eben fix die Flaschenbürste und im Nu….es dauerte keine zwei Minuten knallte es fürchterlich.

KAPUTT!

Sie war geplatzt, die doppelwandige Kanne, in tausend kleine bunte Glasstückchen purzelte sie in sich zusammen und meine Augen erstarrten vor Schreck, ich hörte mich stottern “Was’n das fürn Schrott?”

Meine Familie ist verständnisvoll, alle rollten nur verärgert mit den Augen.

“Kannste nicht aufpassen?!!!” schimpfte keiner.

Ja, sie sind echt nett meine Lieben.

Ersatz musste schnellstens her, GsD gab es noch einen Oldie von Anno Tobak, der vorübergehend seine Dienste aufnahm.

So!

Eine Ersatzkanne zu bestellen ist eine Sache, aber 6 Wochen auf die Lieferung warten zu müssen – die blanke Frechheit.

Die komplette Kaffeemaschine bekam man allerdings schon innerhalb von 2 Tagen.

Naja, was bleibt dem Kaffee-/genießer/trinker/süchtigen übrig?

Her damit! Bestellen wir eine komplett Neue und kurbeln so auch die Verschwendung Wirtschaft an. Kanne im Eimer aber Maschine heil und keine andere Kanne passt zu unserer – wäre auch zu viel verlangt!

Iwo-bloß keine Einheitsnormung!

Schwupps klingelte die Nachfolgerin an der Tür, die zweite Maschine..freu, freu, A.ma.z.on. sei Dank. Die „heilige“ Kaffeekanne durfte ich seitdem nicht mehr reinigen, man schubste mich stets unfreundlich beiseite – meine Lieben hatten berechtigte Angst ICH würde das Teil wieder kaputtputzen.

Die Zeit verging und irgendwann, urplötzlich in diesen Herbst schaffte ich dann doch die zweite Kanne ….uuuups.

The same procedure wie gehabt!

Seitdem steht die 3. Generation auf dem angestammten Platz – weiß und schlicht.

Bis jetzt ist die Kanne immer noch heil!!!

Jahahaha!

Gestern wagte ich nachzufragen

ob ich Kaffee kochen dürfe…

??????

Ok! Mach mal! Einstimmiges nicken.

Wasser auffüllen,

Kaffeefilter gefaltet

und Kaffeemehl hinein…

alles in Butter, Schalter an, Lampe blinzelt hell auf…

blinzelt einmal, zweimal….

10 Minuten später fiel die komplette Kaffeemaschine ins Koma punkt

Äußerst vorsichtig beäugte ich Nummer 3. Nichts auffälliges war zu erkennen.

Ich bin zu der Meinung gekommen, dass DIE mich nicht leiden kann.

Fazit: jetzt ist die 4. Maschine bestellt und unterwegs ins traute Heim.

Und zu meiner Verteidigung: ICH WARS NICHT! HAB KEIN SCHULD!

Es spukt hier!

😉

Ach und: Braucht jemand einen Kaffeemaschinen-Tester?