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Feldmark

der Weg dorthin:

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Früher trieben die Bauern hier ihr Vieh entlang, dabei verzierten die Kühe mit ihren Kuhfladen.. platsch, platsch, platsch ……großzügig den Weg.

Als Lütte lief ich auf diesem Weg immer barfuß- zumindest in den Sommerferien.

War klar dass meine Füße auch rutschigen Kontakt mit diesen Tellerminen erlebten.

Abends wurden die Fußsohlen dann gewaltig geschrubbt, nicht leicht sie sauber zu bekommen.

Man kann schon sehr dreckige Füße haben als Kind. Teer kannten meine Fußsohlen auch..lach.

Barfuß gehen -ich erinnere mich da an eine sehr schöne Zeit:

Durch die Gewitterpfützen spritzen, durch die weichen Wiesen gehen, den warmen Sand am Badeteich zwischen den Zehen spüren…und leider auch ab und zu einen Wespenstich abbekommen. Naja…Erfahrung sammeln war wichtig.

Aber auch in der Märzsonne barfuß auf der warmen Straße gehen, weil man nasse Füße hatte.

Nasse Füße, weil wir Kinder auf den überschwemmten Wiesen mit den Schweinefuttertrögen umherschipperten. Da schwappte dann schon mal mehr oder weniger Wasser mit ins Boot.

Dieser Moment, wie die Abendsonne unsere Schatten zu Riesen zauberte, unsere nassen Füße wärmte ….diesen wohligen Moment habe ich fest in meinen Erinnerungen verankert. Ich spüre immer noch die Atmosphäre und innere Zufriedenheit.

Es war eine wunderbare Zeit, ich fühle eine tiefe Dankbarkeit.

Ein pures Glückgefühl, ich denke öfter an diesen Moment.

Bald ist es endlich wieder März.

Ich freue mich darauf.

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