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Abkühlung

tut jedem mal gut!

Über das heutige frische regendurchzogene Wetter freuten sich nicht nur meine Margeriten – ich mich auch.
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Diese Fotos sind nur mit meinem Smartphone geknipst worden und anschließend kräftig beschnippelt. Ich bin immer wieder erstaunt wie gut die Kamera vom J5 ist. Obwohl ich mich über die knappe Speicherkapazität immer wieder aufrege. Ständig zwingt mich mein „Spareinkauf“ zur Löschung von Dateien.

 

Donnerwetter

Am Donnerstag zogen bis in die Nacht hinein schwere Gewitter auf. Abends war ein ständiges lautes Donnergrollen zu vernehmen, ununterbrochen zuckten Blitze in großer Höhe durch die Wolkenwand, die wie ein Hexenkessel drohend über uns brodelte. Immer langsam im Kreise zogen die schweren Wolken und nicht der kleinste Windhauch war zu spüren, Bewegung nur oben am Himmel. Ein tiefes Dauerbrummen, wie ein Schwarm tieffliegender Flugzeuge erfüllte die Luft. Das hörte sich bedrohlich an.

 

Regen klatschte erst viel später auf die Erde. Ein fantastisches Schauspiel, Ich schaue mir gerne Gewitter an. Leider mußten wir unsere Logenplätze irgendwann aufgeben. Wir wurden immer nasser, der Regen vertrieb uns ins Haus.

Rosensommer

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Überschwänglich beschenken uns die Rosen mit ihrer Blütenpracht. Sie lassen unser Leben leuchten.

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Die Luft ist mit Leben ausgefüllt – alles gedeiht und wächst.

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Ein Hauch von Paradies – irgendwie scheint der Sommer nie lang genug anzudauern.

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 Zeit der Romantik und Lebensfreude, es sieht aus als schauten die Rosen zur Sonne hinauf.

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Die schönen Dinge gehen so schnell vorbei – genießen wir bewusst diese Jahreszeit.

Kletterbaum

Eiche

Ich weiß nicht wie alt diese Eiche sein könnte, sie ist und bleibt aber der Kletterbaum aus meiner Kindheit.

Hier turnten wir unbeschwert und frei herum, meine Freundin Katinka, mein Bruder und ich.

Der Baum steht im Garten meiner immernoch besten Freundin, mit der ich schon gemeinsam im Sandkasten hockte und mit Matsch spielte.

Ein wahrer Zauberspielbaum war diese Eiche für uns: In unserer Fantasie bestanden wir die Abenteuer des Peter Pan, waren Piraten oder einfach kleine übermütige Kobolde. Wippten und schaukelten dabei kräftig in den Zweigen- wie kleine Affen. Erstaunlicherweise passierte uns nie etwas, was waren wir damals gelenkig!

Hier oben im Baum verschwanden wir buchstäblich im Blätterwerk, fühlten wir uns unsichtbar für den Rest der Welt – er war ein lauschiges, rauschendes Versteck.

Unbezahlbar herrlich!

Die Zeit verging und später dann, als uns das Rauchen interessierte, klaute ich meinem Vater eine seiner Meerschaumpfeifen. Er warf die alten Dinger nie weg, legte sie in einer alte Truhe ab (warum auch immer) Also schnappte ich mir unbemerkt ein ausgedientes Pfeiffchen und wir beide, Katinka und ich, sammelten alte trockene Eichenblätter, zerkleinerten sie, stopften anschließend die Pfeife damit und rauchten dieses ekelige, widerliche Zeug.

Unsere Raucherutensilien versteckten wir unter den damals tief hängenden und Boden berührenden Zweigen des Baumes -unterm Eichenlaub in einer Blechdose. Kostbare Streichhölzer lagen auch dabei…und später noch die stibitzten Zigaretten von Katinkas Mutter.

Dieser Baum war immer ein Treffpunkt für uns. Es war eine unbeschwerte fröhliche Zeit.

Ich besuche die Eiche öfter. Ein warmes, zufriedenes Glücksgefühl durchströmt mich dann bei ihrem Anblick- das kann mir keiner nehmen-wunderschön.

Die damalige warme, wohlige Atmosphäre spüre ich tief in mir. Das angenehme weiche Sonnenlicht, den typischen intensiven Geruch der Jahreszeit, Bilder- als wäre es gestern.

Ich bin sehr dankbar für diese erlebte Zeit.

Vielleicht versuche ich demnächst wieder einmal auf diesen schönen Baum zu klettern

– mit oder ohne Hilfe.

Oder ich setze mich einfach auf die Schaukel, die dort immer noch an der gleichen Stelle hängt wie früher.

Ja – das gefällt mir besser.

Hin und her schaukeln, dabei das kribbelnde Gefühl in der Magengegend spüren, das so schön ist, als wäre man verliebt….

Mein Fluchtpunkt

to my Sunny Planet, damit ich hier nicht in einer Regenpfütze ertrinke.

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Eben im Geiste erreicht, mithilfe einer märchenhaften Bohnenranke erklommen, der liebe Eigentümer Mr. Jack zeigte mir den Aufstieg.

Glaubste nicht? Hier der verschlungene Aufstieg:

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Etwas Landschaft für einige regenfrustige Menschen hätte ich hier oben gern anzubieten.

Nur nicht drängeln bitte!!