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Donnerwetter

Am Donnerstag zogen bis in die Nacht hinein schwere Gewitter auf. Abends war ein ständiges lautes Donnergrollen zu vernehmen, ununterbrochen zuckten Blitze in großer Höhe durch die Wolkenwand, die wie ein Hexenkessel drohend über uns brodelte. Immer langsam im Kreise zogen die schweren Wolken und nicht der kleinste Windhauch war zu spüren, Bewegung nur oben am Himmel. Ein tiefes Dauerbrummen, wie ein Schwarm tieffliegender Flugzeuge erfüllte die Luft. Das hörte sich bedrohlich an.

 

Regen klatschte erst viel später auf die Erde. Ein fantastisches Schauspiel, Ich schaue mir gerne Gewitter an. Leider mußten wir unsere Logenplätze irgenwann aufgeben. Wir wurden immer nasser, der Regen vertrieb uns ins Haus.

Rosensommer

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Überschwänglich beschenken uns die Rosen mit ihrer Blütenpracht. Sie lassen unser Leben leuchten.

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Die Luft ist mit Leben ausgefüllt – alles gedeiht und wächst.

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Ein Hauch von Paradies – irgendwie scheint der Sommer nie lang genug anzudauern.

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 Zeit der Romantik und Lebensfreude, es sieht aus als schauten die Rosen zur Sonne hinauf.

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Die schönen Dinge gehen so schnell vorbei – genießen wir bewusst diese Jahreszeit.

Höhenkick

Wir kratzen fast an den Wolken, ganz oben stehen wir auf der Besucherplattform des Köln Triangel in 100 m Höhe. Alles ist gläsern, alles wirkt transparent um uns herum -360° Panorama, spektakuläre Sicht auf Köln und das Umland.

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Ich stelle mich ganz dicht an die gläserne Schutzwand…als stünde man frei am Abgrund. Ich würde es sonst nie wagen, bin ein Angsthase was große Höhen anbetrifft. Aber so: einfach toll!

Richtung Köln Messe

Ein luftiger Blick in Richtung Stadtteil Deutz, dort befindet sich auch das Messegelände und der Rheinpark.

Und unser Hotel steht auch in der Gegend. Ein typisches Messehotel: Gutes reichliches Frühstück und dann nichts wie weg. Reicht uns aus – wir wollen die Stadt erkunden, brauchen weder Schicki noch Micki.

Und hier, hinter dem Hochhaus rechts oben im Bild versteckt sich der Rheinauhafen. Was sich dahinter verbirgt zeige ich zur Info auf dem nächsten Bild.

(Leider ist das obere Foto wegen der Spiegelung auf der Scheibe schlecht..sorry. Die Panzerglasscheibe macht das Fotografieren kompliziert)

Ihr seht nun den Rheinauhafen, das ist die Ecke mit diesen imposanten Gebäuden, den Kranhäusern. Sieht sehr futuristisch aus, die Gebäude wurden zu Büros und Privatwohnungen umgebaut. Es sind eigentlich insgesamt drei Häuser.

Zum Schluß noch einmal zurück zum Hochhaus von eben: da isser, seine gläserne Majestät der Köln Triangel.

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Hinauf zukommen dauert nur ganz kurz:

Sein Fahrstuhl von Null bis zum 28.Stock ist wie ….sssssssst oder 4m pro Sekunde. Tja in ca. 25 Sekunden ist man oben angelangt, raketenschnell!

😉  Nächstes Mal zeige ich euch was Süßes aus dem Schokoladenmuseum.

Ich wünsche euch einen guten Donnerstag mit einem Eis als Erfrischung – es soll heute warm werden.

Ein Kölsch bitte! 🍻

Guten Montag ihr Lieben!

Neeeein- kein Bier zum Frühstück, da trinke ich immer Milchkaffee. Aber eine kleine Kostprobe meines Kurzurlaubs gibts hier. Genau…ich war in Köln. Köln ablaufen und angucken, schmecken und riechen.

Von oben, unten, hinten, vorne, überall – zusammengefasst: es war anstrengend aber seeehr interessant.

Die ca. 500 Stufen bis zur Plattform des Südturms vom Kölner Dom haben einen hübschen Muskelkater hinterlassen, der Kater krallte sich (heute noch spürbar!!) an meinen Beinen fest. Miez, Miez!

Und hier eine Shortykurzform meiner Eindrücke:

1. die Kölner sind ein sehr hilfsbereites und freundliches Völkchen.

2. Kölsch schmeckt….nur mir nicht.

3. von Kölner Kunst sahen wir auch sehr viel, bei manchem dachte ich zuerst: Ist das Kunst oder kann das vielleicht doch weg? Wenn ich an die gefühlten Billiarden Schlösser an der Hohenzollernbrücke denke…

4. Mein Schuhwerk hätte ich gern gegen die 7-Meilen-Stiefel eingetauscht. Habe viel zu wenig gesehen!

5. Slalom mittels Fahrrad beherrschen die Kölner perfekt. Rasant aber galant umschifften sie gekonnt die Fußgänger, wo immer diese auf den kombinierten Rad-/Fußwegen im Weg waren spazierten. Das könnte ich nimmer unfallfrei…Hut ab! Aber in diesem Fall lieber Fahrradhelm auf!

In loser Folge zeige ich euch nun einige Bilder; hier den grün eingerahmten Kölner Dom vom Rheinpark aus gesehen. Wir hatten viel Glück mit dem Wetter – es war zwar windig wie an der Nordsee, aber ich will nicht meckern.

Ein Teil der südlichen Seite des Doms, die mir am besten gefiel.

Und jetzt befinde ich mich dem Himmel so nah und genau in Höhe der Aussichtsplattform (97 m und ein paar Zerquetschte), für mich schwindelerregend hoch. Ich sage nur: Spitze! Zwinkerndes Smiley

Mit zitternden Knien unten angekommen wird ein wohlverdientes Päuschen eingelegt. Auf der Collage gibt’s den Rheingartenbrunnen von Eduardo Paolozzi zu sehen, der am Weltjugendtagweg neben der Hohenzollernbrücke auf dem Hang hinter der Kölner Philharmonie liegt. Ich meine nicht dass Eduardo dort liegt, ich meine den Brunnen..der liegt oder steht oder besser gesagt: plätschert dort vor sich hin. Da habe ich mich..wie ihr seht..auf ein trockenes Plätzchen gesetzt.

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Neben meiner Tochter Julchen begleitete mich immer wieder der Duft von Linden am Rhein entlang – wunderschöne Bäume stehen dort, gepflegte Grünanlagen, da kommt der Besucher ins Schwärmen. Aber davon später mehr, Fotos müssen erst einmal gesichtet werden.

Ich hoffe das Anschauen hat ein wenig Spaß gemacht.

Habt einen guten Wochenstart ihr Lieben!